Forza Prosperità
Juni 19, 2006
Italien muss Fußball-Weltmeister 2006 werden. Das hoffe ich nicht nur aus der Sicht des treuen Tifoso, sondern auch des Wirtschaftswissenschafters. Gestern habe ich irgendwo einen Artikel aufgeschnappt, der die Fußball-WM aus ökonomischer Sicht betrachtet. So gilt als erwiesen, dass in der Vergangenheit im Land des jeweiligen Weltmeisters ein überproportionaler Wachstumsschub zu verzeichnen war. Und diesen hätte vor allem das nachhinkende Europa bitter nötig. Um allerdings den WM-Impuls weit über die Landesgrenzen hinaus spüren zu können, müsste es schon eine der fünf größten Volkswirtschaften in Europa sein, die den Titel holt. Großbritannien und Spanien wachsen bereits ordentlich, Frankreich hat aufgeholt, bleiben Deutschland und Italien. Nachdem aber im Veranstalterland der positive Effekt bereits antizipiert wurde, wäre uns allen am meisten mit einem Sieg der Azurri geholfen.
Also Fans aller Nationen, vereinigt Euch und drückt Totti & Co die Daumen, auch Euren Brieftaschen zuliebe!





Juni 21, 2006 at 8:45
Wen’s interessiert, die ökonomische Manifestierung stammt von ABN-AMRO und ist unter dem Titel „Soccernomics“ erschienen. Kein Wunder also, dass Italien und nicht Deutschland Weltmeister werden muss, stammt die Studie doch von Holländern.
Juli 3, 2006 at 8:51
Als wenn sich die Teams danach gerichtet hätten, aber aus ökonomischer Sicht gibt’s nicht besseres als dieses Halbfinale mit den 4 verbliebenen Mannschaften D, I, F & POR. So werden nach der WM alle (Europäer) Sieger sein.