Weinkenner unter sich
November 10, 2009
Neulich zum Late Night Dinner bei Freunden nach Puccinis Turandot live aus der Met: nachdem über Maria Guleghina (outstandig) und Marcello Giordani (na ja, ich habe Calàf schon besser gehört) alles gesagt war, kam das Gespräch wieder einmal auf den Wein, immerhin hatten wir einige Flaschen zum Probieren mitgebracht. Bei der folgenden Konversation meiner Tischnachbarn hielt ich mich jedoch vornehm zurück.
Weinkenner 1 (Zahnarzt, ganz offensichtlich nicht immer überzeugt von der Weinauswahl seiner Gastgeber):
„… zuletzt hab’ ich bei Freunden meinen eigenen Wein mitgenommen.“
Weinkenner 2 (Anwalt, hellhörig): „Rot oder Weiß?“
WK 1: „Ein roter Spanier war’s, so zwischen 20,- und 30,- €. Der war natürlich viel besser.“
WK 2: „Was war’s denn für einer?“
WK 1: „Weiß ich gar nicht mehr, auf alle Fälle ein reinsortiger.“
WK 2: „Sicher ein Sangiovese!“
(Andy Möller war’s diesmal nicht.)
Bildquelle: Thomas Selinger





November 10, 2009 at 13:14
Köstlich!
))
November 10, 2009 at 13:48
Jo, das sind echte Weinkenner – grins.
„Schutzwein“ nehmen wir auch mal zu Einladungen mit, wenn die Gastgeber bekennende Weinignoranten sind.
November 10, 2009 at 14:10
„Schutzwein“ gefällt mir, solange es kein spanischer Sangiovese ist. Ich trink’ dann meist Bier oder bleib’ bei Mineralwasser, ist eh gesünder.