Auslandsösterreicher – Nein Danke!
November 4, 2009
Keine Sorge, das wird kein ganz persönliches Klagelied eines Österreichers in Deutschland. Vielmehr fühle ich Mitleid mit hierzulande immer bekannter werdenden balltretenden Landsleuten, deren Leistungen in der Heimat nicht wirklich anerkannt werden.
Funkel raus
Mai 21, 2009
So krass wird Heribert Bruchhagen seinem leitenden Angestellten die traurige Botschaft zwar nicht mitgeteilt haben, aber doch eindeutig genug, dass Friedhelm Funkel nicht Rekordtrainer von Eintracht Frankfurt wird. Stefan von BLOG-G bringt’s auf dem Punkt, dem ist nichts hinzuzufügen: Danke, Friedhelm Funkel!
Er wird nächstes Jahr wahrscheinlich mehr Erfolg haben, als er kurzfristig mit Eintracht erzielen hätte können, wenn er z.B. als Trainer von FC Kaiserslautern seinen Ruf als Aufstiegsgarant untermauern wird. Weiter als mit Eintracht wird er aber auch mit den roten Teufeln nicht kommen, das schafft nur jemand, der mit Durchschnittskickern aus Griechenland Europameister werden kann. Ganz Funkel-like btw.
Alles zementiert oder was?
März 3, 2009
Die Eintracht aus Frankfurt durchlebt eine komische Saison. Im Mittelfeld etablieren wollte man sich, mit Tuchfühlung nach oben, doch schon seit Saisonbeginn steckt man im tiefen Abstiegsstrudel. Dabei ist’s noch kein Jahr her, als der damals noch allmächtige Vorstandvorsitzende der Fußball-AG Heribert Bruchhagen stolz verkündete, „Anführer des Mittelfelds“ zu sein und Teams wie Bielefeld, Bochum oder Cottbus endgültig distanziert zu haben. So kann man sich täuschen.
Valentinstag
Februar 14, 2009
Der 14. Februar ist traditionell stressig, auch wegen des Geburtstags meines Großen, und heuer spielt auch noch die Eintracht im Waldstadion. Da vergisst man gern auf die Blumen für Madame. Die hat jetzt ein Blumenabo gewonnen, da sollte mir das jetzt nicht mehr passieren:
Danke Hannes für die Anregung, im wahrsten Sinne des Wortes.
Times are changing (4)
Oktober 29, 2008
Früher einmal bedankte man sich bei Verwandten, Freunden und Bekannten persönlich für deren Geburtstagswünsche und -geschenke. In unserer heutigen, real und virtuell vernetzten Welt genügt das bei weitem nicht mehr. Hiermit geht also mein besonderer Dank an die friendly airline (solange es sie noch gibt), die Bahn (wenn sie denn wieder rollt), eine Wiener Vinothek, XING und einen SMS-Dienst für Gutscheine, eine zeitlich begrenzte Premium-Mitgliedschaft und bahn. bonus Extrapunkte, aber auch an die nette Dame beim Bäcker, die mich am Festtag mit „Junger Mann“ ansprach. Und vor allem an Ioannis Amanatidis für sein entscheidendes last minute Tor zum 1. Saisonsieg meiner Eintracht, das ich zur Feier des Tages im Waldstadion live miterleben konnte. Schade, dass es sein letztes in dieser Hinrunde war. Und schade, dass ich nicht heute beim Spiel gegen die Bayern wieder Geburtstag habe. Vor Ort werde ich aber heute Abend sein, wie damals auch, bei Christoph Preuß’ Fallrückzieher oder Klaus Augenthalers legendärem Tor aus 50 Metern.
Im Gleichschritt in den Abgrund
Oktober 21, 2008
Wie sich die Bilder gleichen, sogar im Fußball lässt sich die Finanzkrise in Deutschlands Bankenmetropole nicht mehr verleugnen. Dummerweise nützen weder der Eintracht noch dem FSV Frau Merkels Milliarden.
Heribert Bruchhagen hingegen schien mit seiner Aussage vor Saisonbeginn recht gehabt zu haben, sich künftig von Cottbus, Bielefeld und Bochum distanziert zu haben.
Einträchtige Sturheit
Oktober 19, 2008
Lange blieb es ziemlich ruhig um die hier diskutierte Trainerdiskussion in Frankfurt, bis eine erneute, mich wenig
überraschende Heimniederlage gestern gegen eine durchschnittlich aber effizient auftretende Leverkusener Werkself neue Dynamik entfachte. Alles spricht nun dafür, dass Friedhelm Funkel in 3 Tagen sein persönliches Endspiel erleben könnte – 16 Spiele hintereinander mit nur einem einzigen Sieg ohne erkennbare Tendenz zum Besseren und ein Platz am Tabellenende kann auch kein noch so nibelungentreuer Eintracht-Verantwortlicher mehr verdrängen.
Im Herzen von Europa
März 31, 2008
Die Führung von Eintracht Frankfurt verbietet sich nach dem jüngsten Höhenflug weiterhin Träumereien um UEFA- und UI-Cup. Kein Wunder, wenn sogar die Qualifikation für die Champions-League möglich ist …
Imagewandel
Januar 15, 2008
Sonderbare Dinge geschehen derzeit bei Eintracht Frankfurt, das zumindest mag man als Außenstehender meinen. Erst schnappt man niemand Geringerem als Juventus Turin mit Martin Fenin das größte tschechische Sturmtalent weg und tätigt damit den bisherigen Rekordtransfer der Vereinsgeschichte, dann führt ein atemberaubender Verhandlungsmarathon zur ähnlich teuren Verpflichtung des brasilianischen Jungstars und „Ballack-Doppelgängers“ Caio, der bei meiner Roma und ebenfalls den „Bianco-Neri“ im Gespräch war. Und die Einkaufstour ist noch nicht zu Ende, ein Stürmer von internationalem Format wird noch gesucht.
Frankfurter Beton
November 5, 2007
Vor mehr als 70 Jahren erfand der Österreicher Karl Rappan den „Schweizer Riegel“, die Italiener verfeinerten ihn später unter dem Namen „Catenaccio“, die ultimative Steigerung dieses Fußballs zum Abgewöhnen bot jetzt die Frankfurter Eintracht am Wochenende gegen das Starensemble von Bayern München. Schon die Aufstellung versprach geballte Defensive mit einer Fünferkette mit antiquiertem klassischem Libero, einem weitgehend defensiv ausgerichteten lauf-, kampf- und kratzstarken Mittelfeld, 2 Stürmern, die wenn überhaupt fast nur im eigenen Strafraum gesichtet wurden und 4 neuen Spielern ohne Spielpraxis, die wohl eigens für dieses eine Spiel geschont wurden. Die plötzliche Grippe der etatmäßigen Nummer 1 verhinderte immerhin den Doppeltorwart.
In nackten Zahlen sieht das dann so aus: 15:0 Torchancen, 17:2 Ecken, 38:5 Torschüsse (waren’s wirklich 5?), 34:3 Flanken, 63%:37% Ballbesitz. Alles pro Bayern. Endergebnis: 0:0!





