Sauvignon Blanc ProgrammNach dieser vielversprechenden Eröffnung der “Duftoper” mit größtenteils recht individuellen Vertretern gegen den Zeitgeschmack ging es nach der Pause mit einigen gereiften Sauvignons weiter. Wird Sauvignon blanc allgemein eher geringes Reifepotenzial zugestanden, sollte diese Probe das Gegenteil beweisen, nachdem ich schon in der Vergangenheit hervorragende Erfahrungen mit Weinen aus den frühen 90ern von Sepp Musters erster Schaffensperiode oder auch von dem Doyen im Sausal, Franz Hirschmugl, machen konnte.

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Sauvignon Tasting 080419Wenn es draussen endlich wärmer wird und nach frischem Gras und Kräutern duftet, die Gartensaison eröffnet wird, dann beginnt auch die Saison für Sauvignon-blanc. Festlich eingeläutet wurde sie dieses Jahr mit einer wahren “opera profumata” in mehreren Sätzen. Wir wollten herausfinden, ob eine immer populärer werdende Aromasorte fähig ist, gut reifende und seriöse Terroirweine zu ergeben. Gleich mehrere gereifte Darsteller aus der Heimat wurden dafür engagiert.

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Label Watching in SF

März 13, 2008

Was macht man in in einer Weinhandlung in San Francisco, nachdem Nikolaihof bottles @K&Lman die vorher bestellten Flaschen (ausnahmsweise kein Zin, sondern West Coast Riesling!) abgeholt hat und bis zum zufällig am gleichen Nachmittag stattfindenden Tasting mit Gianluca Grasso noch Zeit bleibt? (Der Laden liegt in SOMA, zumindest nachmittags alles andere als eine belebte Gegend.) Man goutiert das Angebot. Und findet neben alten Bekannten typisch amerikanische Trouvaillen.

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Entdeckung aus dem Piemont

Februar 21, 2008

Es ist die Zeit der Weinpräsentationen, zuletzt waren die “Spitzenweine des Consorzio LogoPiemont zu Gast in Wiesbaden“. Auch wenn die ganz großen Namen wie Giacosa oder Gaja fehlten, versprachen bekannte Größen wie z.B. Fratelli Alessandria, Attilia Ghisolfi oder Punset viel Interessantes. Meine persönliche Entdeckungen waren hingegen 2 noch weniger bekannte Betriebe.

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Richtig spannend wurde es nach der Blindverkostung, als wir unabhängig voneinander unsere Gute Blaufränkischebescheidenen Eindrücke zum Besten gaben. Ich vorneweg, um mich ja nicht nachträglich beeinflussen zu lassen, wozu war ich als Erster fertig? Aber schon bald kamen erste Zweifel auf, hatten die anderen wirklich die gleichen Weine im Glas? Mein Favorit im Glas Nummer 6 heimste gleich 3 letzte Plätze ein, hingegen lag die Nummer 3 überraschend gut im Rennen. Auch das Holzmonster im 2. Glas hatte erstaunlich viele Befürworter, mir stand die Trinkigkeit im Vordergrund. Ein Kontroll-Riechen an Nachbars Glas schloss Fehler beim Einschenken aus. Wenigstens beruhigten mich die beiden Veranstalter am Ende, die ähnlich wie ich, die Nr. 6, 4 und 1 vorne sahen.

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Ich bin überhaupt kein Freund von Blindproben, schließlich muss ich die Weine nicht unvoreingenommen bewerten sondern will sie genießen und in Erinnerungen schwelgen. Unlängst war es aber wieder soweit, einige Top-Blaufränkische aus 2002 standen bei einem Frankfurter Weinhändler an, das Panel war bekannt, und prompt verkommt die ernsthafte Probe zu einem heiteren Ratespielchen. Zumindest für mich, der ich fast alle Weine schon einmal im Glas hatte. Selber schuld.

Vor mir standen also 6 nummerierte Gläser gefüllt mit folgenden Weinen:

Spannung und Klasse war garantiert.

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Surprise Provençale

April 24, 2007

Den Besuch von Weinpräsentationen sollte man tunlichst vorbereiten, interessante Produzenten schon im Vorfeld auswählen und ggfs. kontaktieren. Aber auch der Verzicht auf umfangreiche Recherchen hat seine Reize und bringt immer wieder Überraschungen mit sich. Und was für welche, wie sich vor kurzem herausstellte.

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Auch heuer verbrachte ich den Montag auf der diesjährigen ProWein, gut die Hälfte der Zeit konzentrierte ich mich dabei wieder auf Österreich, das traditionell prominent vertreten war. Ich hab’ zwar nur einen Bruchteil, diesen aber gezielt, verkostet, und nahm folgende Beobachtungen und Trends als Resumée mit:

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just in time (3)

September 21, 2006

Von einer Präsentation des neuen Jahrgangs erwartet man normalerweise die Vorstellung der aktuellen Weine mit der gleichzeitigen Möglichkeit, diese gezielt zu verkosten und bei Gefallen zu bestellen. Schön wär’s, die Wirklichkeit sieht oft anders aus.

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Zum 2. Mal in Serie begaben sich viele der Topwinzer aus Österreich auf Reisen und präsentierten letzte Woche “Österreichs Große Weine” in München und Frankfurt. Nicht alle waren da, im Weißweinbereich glänzten vor allem die bekanntesten Wachauer durch Abwesenheit. Das war aus zwei Gründen nicht weiter schlimm, denn, soweit bisher verkostet, zeigte sich gerade bei den 3 Granden der neue Jahrgang noch wenig zugänglich, die Weine brauchen Zeit. Und außerdem gibt es im benachbarten Kremstal mittlerweile hervorragende Alternativen.

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