Die Leiden des Strohwitwers

Februar 17, 2006

Gestern war schon um 1315 Feierabend. Aber der Stress ging dann erst richtig los, Beispiel gefällig?

(F, C & M sind drei ganz liebe, überhaupt nicht anstrengende Kinder.)

1330: M vom Kindergarten abholen. Dass sie etwas dagegen hatte, muss ich nicht extra erwähnen.
1350: M zum Logopäden bringen, wenigstens das gefiel ihr.
1410: Unterwegs Mittagessen für C besorgen, C ist aber wählerisch, von wem sie das wohl hat? (C fährt nach der Schule mit der U-Bahn zum vereinbarten Treffpunkt, sonst wird’s zu knapp.)
1430: C bei der U-Bahn-Station aufpicken.
1440: Mit C zurück zum Logopäden, Abschlussgespräch mit M.
1530: Mit C und M zum Reitunterricht. Endlich Zeit für einige phone-calls.
1615: Am Heimweg, wenn ich schon mal in der Gegend bin, Station bei Edelfisch, der Kühlschrank ist leer und Besuch wird auch erwartet. M ist mittlerweile am Rücksitz eingeschlafen.
1700: C und M zuhause abgeben, F zum Tennis bringen.
1730: Endlich daheim, und ganz wichtig: Weine aus dem Weinkeller holen!
1800: Anruf F: mir reicht’s, er soll mit dem Bus nach Hause kommen.
1830: Kinder versorgen, Wäsche, Ordnung machen etc.
1930: Anruf von Madame aus Paris, ob eh alles ok ist. Klar, alles easy going.
2015: Besuch ist da, und was es u.a. wirklich zu trinken gab, demnächst hier. (Irgendwann um 23:00 ist auch M eingeschlafen.)

Vielleicht ist ein „normaler“ Beruf doch einfacher. Und nach Paris kommt man so auch. Ohne F, C & M.

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