Kehraus am Rhein

Februar 27, 2006

Noch singt und lacht man zwar am Rhein, aber nach den niederschmetternden Ergebnissen der beiden Karnevals-Hochburgen FC Köln und FSV Mainz 05 vom letzten Samstag (0:3 bzw. 0:2, trotz Heimvorteil) herrscht längst kein Grund mehr zum Feiern. Im Gegenteil, man schreit „Alarm“ statt „Alaaf“ und „Help“ statt „Helau“! Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der 1. Bundesliga lässt befürchten, dass die demnächst beginnende Fastenzeit länger als geplant andauern könnte.

Aber wen wundert das schon bei einem Verein, der von sich selbst behauptet, „nur ein Karnevalsverein“ zu sein. Oder bei den Domstädtern, wo der neuverpflichtete Trainer sich erstaunt darüber zeigte, „wie verrückt der Verein sein muss, um einen Schweizer als Trainer zu verpflichten“, ein Alp(en)-Ei war wohl nicht genug.

Selbst die im Rettungsfall angedachte Umbenennung des Kölner Doms in „La Tour“ wird kaum genügend Kräfte für den Abstiegskampf freisetzen. Und der schon länger existierende Plan eines eigenen Denkmals für den Trainer (Initiative „Kloppo statt Gutenberg“) kann von den Mainzer Stadtvätern nun wohl auch ad acta gelegt werden.

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