Verhältnismäßigkeit

März 8, 2006

Smalltalk anlässlich eines Geburtagsfests neulich im Rheingauer Kronenschlösschen: es ging um Wein, was sonst. Mein Gesprächspartner, ein bekannter Arzt aus Frankfurt, entpuppt sich dabei als Burgunder-Freak mit einer kürzlich entdeckten Liebe zu weißen Österreichern. Nicht irgendwelchen, sondern FX Pichler und Knoll natürlich, und von dort auch nur das beste. Kein Wunder bei Klaus Bednarz als Mentor. Und beklagt sich zugleich über die homöopathischen Mengen, die es vom ‚Unendlich‘ und von der ‚Vinothekfüllung‘ nur gäbe. „Schließlich wollen wir den Wein ja trinken!“

Bin ich bei den Wachauern noch firm, wird es bei Burgund schon dünn, kein Wunder, wenn man in der Szene nicht drinnen steckt. Beiläufig erwähnte ich stolz und bescheiden zugleich den Besitz von 2 Flaschen 89er ‚Clos Saint Jacques‘ von Armand Rousseau. Und erhielt als Antwort: „von Rousseau habe ich ca. 2.500 Flaschen im Keller.“ Da gab es offensichtlich weniger Zuteilungsprobleme als in der Wachau.

Aber ein zeitnahes Wiedersehen mit einem Vergleich großer Wachauer und edlen Burgundern ist angedacht. Zur Entsorgung. Sonst jammert Madame weiter über den stetig mehr und mehr Platz einnehmenden Weinkeller. Vielleicht sollte ich diesen einfach mal um 1.000 Burgunder aufstocken?

One Response to “Verhältnismäßigkeit”

  1. weinfidél Says:

    Komm näher mein Sohn, Du bist auf dem richtigen Weg…
    …mit der Bitte um Erinnerung!
    fidélst


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