Splitter aus Peking (3)

August 20, 2008

RingenNach dem Siegeszug des weiblichen Doppel-Planschens Synchronchwimmens sind auch die Turner aufgefordert, ihrer Sportart zu mehr Poularität zu verhelfen: freuen wir uns auf die neue Disziplin „Synchrones Bodenturnen“, eine klare Kampfansage an das offensichtlich mehr als Synchronschwimmenerstaunte Original. Oder ist’s einfach eine Neuinterpretation des griechisch-römischen Stils à la Heumarkt?

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Splitter aus Peking (2)

August 12, 2008

HambüchenDer vermeintlich beste Reckturner der Welt träumt schon länger von einem Element, das wie ein Kovacs- oder Gienger-Salto, ein Kolman oder Tsukahara nach ihm benannt wird und ihn quasi unsterblich macht. Damals noch geheim gehalten, zeigte es der deutsche Sportler des Jahres heute erstmals im Teamfinale, sehr zur Freude seiner Mannschaftskollegen: „der einarmige Hambüchen“. Wie so oft, haben es auch hier die Preisrichter versäumt, technischen Schwierigkeitsgrad, Ausstrahlung und Haltungsnoten anzuerkennen, allein die gekreuzte Zehenstellung ist bis dato einzigartig.
tbc

Bildquelle: Brunskill/Getty

Splitter aus Peking (1)

August 11, 2008

Athletische SportgymnastikDie Olympischen Spiele sind ja traditionell Bühne für sonst kaum wahrgenommene Sportarten, aber diese zweifellos einzigartige Symbiose aus Anmut und Kraft hat noch nicht den Segen des allmächtigen IOC’s erlangt. Dabei wäre die rhythmische Sportgymnastik mit der Hantel anstatt dem Hula-Hoop-Reifen oder Klopapier Band eine echte Alternative z.B. für die erfolgshungrigen deutschen Schwimmgrazien, schlechter geht’s kaum. Und garantiert Doping-empfänglich.
tbc

Bildquelle: APA/AP/Wray

Wein statt Dope

Februar 26, 2006

Nun ist es also amtlich: die Großmacht Österreich belegt hinter Sportzwergen wie Deutschland und USA nur den dritten Platz der gerade zu Ende gehenden olympischen Spiele in Turin. Was für eine Schmach für ein Land, von dem ich als Weinfreund ganz andere Platzierungen gewohnt bin.

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Jetzt klimpert’s

Februar 26, 2006

Na Rubi, was sagst jetzt? Österreichische Meisterschaften in Turin!

Deutschlands Bester war zu Zeiten gleichnamiger Grippe genausowenig fit wie der Pyramide von TurinÜberflieger (kein kranker Vogel) und Discoking der US-Boys, der französische Titelverteidiger verletzte sich vorsorglich und der Lokalmatador scheitert an genau dem Druck der Medien („Ich bin zufrieden“), dem normalerweise die Österreicher hoffnungslos ausgesetzt sind. Solch ein, bis dato einmaliger Triumph bedarf freilich sorgfältiger Planung, dass selbst übereifrige Carabinieri mit ihren im Eiltempo umgeschulten Piemonteser Trüffelschweinen nichts mehr ausrichten können.

Trotzdem congratulations zu Rang 1 im Medaillenspiegel, also immerhin einen Platz vor Österreich. Falls die Biathlonstaffel, in der Österreichs freiwillig unfreiwillig halbierter, schlaf-, spritz- und tablettenloser Mannschaft wenig überraschend nur der letzte Platz blieb, nicht wiederholt werden muss.

Güldener Morgenstern

Februar 19, 2006

Morgi und Kofi nach ihrem Doppelsieg

Ganz Österreich jubelt wieder. Auch weil man sich bei den verwöhnten Alpinen neuerdings schon über Silber freut. Dafür springen die Nordischen in die Presche und bis auf 140 Meter zum olympischen Gold. Und in ihrer Jubellaune weiten die beiden Überflieger die Ballsaison gleich ins Piemont aus.

Auch dieser Sonntag ist damit gerettet.

Kein Wunder also, dass die Giro d’Italia erfahrenen Carabinieri umgehend eine Doping-Razzia bei Österreichs Langläufern und Biathleten einleiteten. Sonst räumen die auch noch ab wie damals in Salt Lake City. Das Schweizer Eishockeyteam kann schon mal vorbeugen.

Vive la France

Februar 12, 2006

„Da fährt einer mit Nummer 30 Bestzeit und verdirbt ganz Österreich den Sonntag!“, so der Originalkommentar von Rubi zur verdienten Abfahrtsgoldmedaille von Antoine Deneriaz. Mir nicht, wie auch, wenn die Roma siegt und siegt, auch heute wieder: nona vittoria consecutiva per Totti e compagni! Und Silber in der Königsdisziplin ist auch was Schönes, wo waren eigentlich die Deutschen, Rubi?

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